Herzlich willkommen in der schönen Natur!
Sonnenblume mit Lampionblüten
Die Jahreszeiten sind fest mit der Natur verknüpft und Blumen dürfen zu diesem Thema keinesfalls fehlen.
Teil 1 ist speziell der Rose gewidmet, Königin der Blumen, eine kleine romantische Auswahl in Wort und Bild
Teil 2 beinhaltet die Natur allgemein, alles, was grünt und blüht, Blumen, Bäume, Büsche. Gehen Sie spazieren, schauen Sie sich um, bei Wind und Wetter, zu jeder Jahreszeit...
Um zum 2. Teil zu gelangen, scrollen Sie bitte nach unten....
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Meine Rosen aus verschiedenen Jahren - Karin Fluche
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Ein anderes „Heideröslein“
Im Wald, im grünen Moose
blühte frei die wilde Rose.
Unermüdlich trieb sie Knospen,
die von allen Zweigen sprossten,
voll süßem Duft und schön gefüllt.
Was für ein wunderbares Bild!
Ein Mensch kam her mit flinker Hand,
der ohne Sinn und Sachverstand
in seinen Garten sie versetzte,
und sie dabei noch verletzte.
Wie war sie traurig, hilflos, schlapp
und hundert Blüten fielen ab...
Karin Fluche
...
Zarte Rose welkt,
die Blätter noch grün –
ihre Zeit war zu kurz,
um voll zu erblüh’n.
Die Knospe am Stiel
Erwacht zum Leben –
jedenTag schöner,
Um Freude zu geben.
Karin Fluche 6/09
...

Schneerosenzeit
Kühle Tage, so milchig-verhangen,
mit Regenschleiern, die sie umfangen.
Schneereste kleben am Winterkleid,
Sind aber Beginn der Schneerosenzeit.
wenn Schneerosen blühen, lange erwacht..
Schneerosen-Schönheit in kalter Welt,
so hat das der Himmel für sie bestellt. --
Ein jeder freut sich, wenn er sie sieht,
ein Frühlingsahnen zieht ins Gemüt..
Karin Fluche 2009
...
Zu Pfingsten
Pfingstrosen-Schönheit
Im fülligen Kleid
Pünktlich zum Fest
Bewundern sich lässt.
Süß-sinnlicher Duft
Strömt durch die Luft
Aus Parks und Gärten
auf Plätze und Straßen.
Pfingstrosen-Blätter
Bei Regenwetter
Hoch fliegen im Wind,
weil sie abgeblüht sind.
Karin Fluche 5/09
...
Pfingstrosenschönheit... - K.F.
Eine Rose war dabei,
als sie sich damals trafen.
Zufall lenkte diese Zwei
Ins Abendrot am Hafen.
Eine Rosewar dabei
als sie sich öfter trafen.
Ob es wohl für immer sei?
Nachmittagslicht im Hafen.
Eine Rose war dabei ---
als sie zuletzt sich trafen.
Er ging fort so gegen Drei,
in den Nebel überm Hafen.
K.F. 9/08
...
Rosen und Liebe
Was haben Rosen mit Liebe gemein? -
Eine kann ohne die andere nicht sein.
Rosen mit Liebe jemand zu schenken,
voller Wärme an andere zu denken...
Liebe kann ohne Nähe nicht glühen,
Rose kann ohne Wärme nicht blühen.
K.F. 6/2008
...
Rosenzeit
Rose in Weiss, wie frischer Schnee.
Sei herzlich bedankt bei Kuchen und Tee.
Romantik in Rosa – Bezaubernder Duft
Du, nur Du - es von überall ruft.
Rosen der Liebe wie dunkler Samt,
Stimmen des Herzens, ein zärtliches Band.
.
Vertrocknete Rosen, es blutet ein Herz.
Rosen voll Stacheln in einem März.
Rose „Verzeihung“ spricht zu Dir in Gelb,
Herzen voll Freude. Es leuchtet die Welt.
K.F. 9/2007
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Meine Rosen aus verschiedenen Jahren - K.F.
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Teil 2: Natur ganz allgemein und dennoch immer wieder besonders
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Meine Seele lächelt,
denn Frühlingswind fächelt
mir Blüten ins Angesicht.
Ein Sonnenstrahl bricht
aus den Wolken der Nacht,
als ich morgens erwacht.
Ein wunderbarer Tag!
Frühling – wie ich ihn mag!
...
Waschtag
Frühling trägt heut’ graues Kleid,
das blaue wird gewaschen.
Es war sicher an der Zeit,
um uns zu überraschen.
Flattert lustig an der Leine,
tröpfelt etwas vor sich hin.
Apriltag ist’s, den ich meine -,
mit seinem all zu krausen Sinn.
Blaues Kleid – so schön wie je,
strahlt wieder neu und wunderbar,
Amseln hüpfen durch den Klee,
als ob es niemals anders war.—
Karin Fluche 4/2010
...
Die Birke auf der Waldeslichtung
Zeigt das Jahr in Frühlingsrichtung.
Zart gelb-grün, Du kannst es sehen,
„Würstchen“ an den Zweigen wehen,
so traumhaft leicht, ein schönes Bild,
das unsern Wunsch nach Frühling stillt.
Karin Fluche 4/10
...
...
Umgeben von Jahrhunderten... (eine Baumkronen-Wanderung)
Ich spazierte in den Bäumen,
Und gab’ den Kronen meine Hand,
Himmel ist hier etwas näher,
so tief und weit Thüringer Land---
Umgeben von Jahrhunderten,
die so sanft und sacht sich wiegen,
erste schöne Frühlingstage,
unter Knospen Blätter liegen....
Ich war den Bäumen wirklich nah,
an diesem Sonnenvormittag..
Ganz Angesicht in Angesicht...,
nur Schattenspiel dazwischen lag.
Riesen-Buche, Eiche, Linde, -
Mutter Natur ganz unberührt.
Wie winzig klein ist doch der Mensch--
Ich hab’s an diesem Ort gespürt.
Karin Fluche – Apr. 2010
...
April - Ein unberechenbarer Typ
Zwölf Monate im Walzertanz
Schweben auf der Jahresbühne.--
Freund April voll Eleganz
erst traurig, dann mit froher Miene
ist mal bockig-wildes Mädchen,
dessen Haar im Sturme weht,
dann ein zartes Seidenfädchen
auf einem frischen Gartenbeet.
Die andern Tänzer mit Erstaunen
Schau’n auf dieses seltsam Spiel,
auf diese wechselhaften Launen:
„Ach, wieder der--.April – April“.
Karin Fluche 3/2010
...
Zarte kleine Schneeglöckchen
Ich hatte sie kaum vom Winter befreit,
und aus altem Laub ans Licht geführt,
als es morgens schon wieder geschneit.
Sie haben’s ganz sicher vorher gespürt.-
Trugen Mützen auf den kleinen Ohren,
und schauten scheu und etwas kläglich,
denn sie hatten nachts gefroren,
Ach, das tut mir so leid,- unsäglich....-
Amseln und, Meisen geben uns Trost:
Ihr braucht kaum mehr zu warten....
Winter schon alt und auch der Frost.---..
Schneeglöckchen läuten im Garten.
Karin Fluche 3/2010
...
Überzeugt...
Ein Kränzchen heut an Nachbars Tür
Mit reicher Sonnenblumen-Zier,
und braunen Eicheln, die versteckt,
auch Zapfen, die ich dann entdeckt.
Aus dem Kranz hängt eine Borte
mit einer Karte und dem Worte:
„Gast - damit auch Du es merkst:
Jahreszeitlich ist jetzt Herbst.“
Ich bring Dir übermorgen Quitten
schreibt mir Beate,- unbestritten –
Eine Freundin, die aus Zerbst –
klingt überzeugt: "Es ist ja Herbst. "
Ich wollte auch nicht länger rasten,
füllte Erde in den Blumenkasten,
pflanzte Winterastern, Erika... -
Glaub es selbst: Der Herbst ist da.
Karin Fluche 10/09
...


Blätter-Schicksal
Birken-, Linden-, Ahornblätter
Am Boden liegend – Regenwetter -,
wollten gern am Zweig noch tanzen,
da noch gesund im Großen-Ganzen.
Der Baum, der ihnen Halt gegeben,
steht traurig-hilflos dicht daneben
und eine Träne rollt vom Stamm,
weil er es nicht ändern kann.
Doch ein Kind mit buntem Band
geht singend an der Mutter Hand,
sucht sich die schönsten Blätter aus,
bringt sie voll Freude mit nach Haus.
Welches Glück in dieser Phase
für diese in der Blumenvase.---
Blätter-Schicksal – vorbestimmt –
Von der Natur und auch vom Wind.
Karin Fluche 10/2009
...
...Karin Fluche
Die allerersten...
Aus alten Blättern neues Leben
Will Natur uns endlich geben.
Als allererste an den Zweigen
Sich kleine Weidenkätzchen zeigen.
Selbst bei kaltem grauen Wetter
Krokus wächst um Zentimeter.-
Weiße Glöckchen, diese schönen,
läuten in gar sanften Tönen
schon ihrerseits den Frühling ein,
möchten selbst die ersten sein.
Bereits der Tulpen Blätterspitzen
Aus regennassem Erdreich blitzen.
Christrosen-Blüten öffnen sich
schon sehr bald für Dich und mich.
Garteneck mit Winterlingen,
Amseln hüpfen, üben singen.
Karin Fluche 2009
...
K.F. 2008
Alpenveilchenzeit
In jedem Fenster herrlich schön
sieht man Alpenveilchen blüh’n..
Und in jedem Blumenladen
kann man in Alpenveilchen „baden“.
So viel, so reich die Farbenpracht,
steht die Armee der Übermacht
gegenüber von zwei blauen Augen,
die das Übermaß nicht glauben.
Rote, weiße, große, kleine,
die lila- rosa, das ist meine ...
Halt..., die mit dem krausen Rand,
bringt mich glatt um denVerstand.
Ob nun duftend oder nicht
- im Morgen- oder Abendlicht.
Ich wollt’ ich könnt’ sie alle haben
mein Fensterbrett - mein Blumenladen.
K.F. 10/2008
...
Kürbisgesicht
Feuer in zwei schrägen Augen,
lässt an alte Mythen glauben.
Lautloses Lachen,
zahnloser Mund, kalte Schauer,-
Mitternachtsstund.
Kürbisgesicht, Kürbisgesicht,
Herbstzeitlose im Nebellicht.
Kerzenstummel - restlos verbrannt,
als der Spuk im Dunkeln verschwand...
Die Farben frisch auf Kinderwangen,
als neuer Tag hell angefangen.
Kürbisgesicht, Kürbisgesicht,
Herbstzeitlose im Nebellicht.
K.F. 10/08
...
schöne Dahlien - K.F.
...
Viel zu früh
Schon sitzt der Herbst im Gartenstuhl,
in dem ich Sommerträume träumte
recht bequem auf meinen Kissen,
als ich das Laub vom Wege räumte.
Noch viel zu früh ist sein Besuch,
denke ich für mich im Stillen,
doch da ich schließlich höflich bin,
lass’ ich -ungern- ihm den Willen.
K. F. 9/2008
---
Im letzten August-Drittel
Gelbe Blätter wehen vom Baum,
Zu Ende schon der Sommertraum?
Junge Schwalben lernen fliegen,
Deutsche woll'n in China siegen.
Es strahlt noch gelb die Sonnenrose,
da blüht auch schon die Herbstzeitlose.
Im Garten zweite Fallobst-Kuhle,
Erstklässler kommen jetzt zur Schule.
K.F. 8/08
...
Mondnacht
Im nächtlichen Baum
hängt reglos der Mond.
Ein Vogel im Traum..,
in der Nähe er wohnt.
Mond geht verloren
Im Dunkel der Nacht.
Ein Tag wird geboren.
Der Vogel erwacht.
K.F. 6/08
...
Mai-Gesicht
Frühling zeigt uns sein Mai-Gesicht,
das geschminkt ist mit hellen Farben.
Spiegelt sich lächelnd im Morgenlicht.
Mit duftenden Blüten in den Haaren, -
ein anderer Monat ist schöner nicht.
K.F. 5/2008
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Maienduft
Seidenweiche Frühlingsluft
Umhüllt mich wie ein Kleid,
süßer Maienglöckchenduft
schwebt durch diese Zeit.
Edles Weiß und zartes Grün
Ziert die Natur so wunderbar,
Spinnenfäden, die sich ziehn,
wie ein zartes Feenhaar.
Wundersamer Maienduft,
einfach unvergleichlich,
ich atme, trinke diese Luft,
so tief ich kann, so reichlich.
K.F. 5/2008
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Karin Fluche
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Frühlingsfreude
Letzte Bäume wachen auf,
kleiden sich in Hoffnungsgrün,
Lebensmut fließt steil bergauf,
Störche wieder zu uns zieh’n.
Stehen stolz auf ihrem Nest,
erzählen uns von Afrika,
Winters Schwäche letzter Rest
Ist auf einmal nicht mehr da.
Wunderbare leichte Zeit
Öffnet wieder unsere Herzen,
gibt uns Lust auf Heiterkeit,
auf Freude, Lachen, Scherzen.
K.F. 4/08
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Apfelblüten-Schnee
Apfelblüten-Schnee schon im April
verstreut sich über Löwenzahn,
Fliederduft sucht sich ein Ziel,
wirft die Gefühle aus der Bahn.
Amseln rufen, suchen, finden sich,
wollen schon Familien gründen,
Apfelblüten-Schnee fällt über mich, --
Kastanien auch schon Kerzen zünden..
Zeit, mal wieder Zeit zu haben...
Vergissmeinnicht steht blau im Klee,
Herzen wieder schneller schlagen
im Frühlings-Apfelblüten- Schnee.
K.F. Apr.2007
...
Frühe Stunde
Aus dem tiefen Dunkel der Nacht
löst sich mühsam ein graues Licht.
Ein neuer Tag, der gerade erwacht
mit Wolkenträumen auf dem Gesicht.
Feuchter Nebel wäscht ihm die Augen,
winziger Sonnenstrahl trocknet ihn ab.
Dieser Tag, man kann es ihm glauben,
ist nun bereit für ein schickes Make up.
Dann kommt er heiter gegangen,
voll munterer Frische, sanftem Duft,
Ein Tag, von der Sonne umfangen. --
Vogelmutter die Jungen schon ruft.
Aug. 2006
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Karin Fluche 2006
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Gärtners Wunsch
Nichts ist mehr wie es mal war,
der Himmel grau, nicht mehr klar
und das schon über viele Tage.
Da kommt der Gärtner mit der Klage:
-
Kirschen faulen schon am Baum,
Tomaten röten sich wohl kaum,
voller Fliegen sitzt der Kohl
nur das Unkraut fühlt sich wohl.
-
Sonne, tage- , wochenlang,
macht wiederum die Pflanzen krank,
In Trockenheit so gar nichts wächst,
der Baum die Blätter hängen lässt.
-
Der Gärtner nun muss gießen, gießen...
und das tut ja auch verdrießen.
Dann wiederum ganz tüchtig hacken,
dass Schulter, Bein, Gelenke knacken.
-
Hätt' er wohl drei Wünsche frei,
so wären davon sicher zwei:
Das Wetter, immer wohl dosiert,
dass nichts vertrocknet, nichts erfriert,
-
so dass er mit sich zufrieden ist,
wie ein Hahn stolz auf dem Mist.
„Ist das ein Wetterchen, - Herr Nachbar?
Ist das eigentlich noch machbar...?"
K.F.8/07
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Karin Fluche 2006
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Warten...
Atemlose Stille, die Natur schweigt,
kein Lufthauch, keine Regung,
kein Käfer, kein Vogel sich zeigt.
Warten,- worauf? -auf irgendwas,
auf ein Lüftchen, eine Bewegung.
In allen Nerven die Spannung zittert.
Und dann bricht es los über uns,
der Himmel tobt - ein starkes Gewitter.
Regenperlen – wie Tropfen aus Glas.
K.F. 6/07
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Riechst Du den Regen?
Er duftet nach Erde, Blumen und Gras.
Erste Tropfen verdampfen in der Luft,
wie ein Schleier, nicht wirklich nass.
Riechst Du den Regen?
Seine Nähe gibt ein gutes Gefühl.
Tief durchatmen, Regenduft trinken....
Spannungen weichen, Nacht sinkt kühl.
Riechst Du den Regen?
K.F. 6/07
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Karin Fluche 2007
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Blumen...
Blumenfrage
Wenn Blumen ihre Köpfe neigen,
da Regenwolken sich ergießen,
woll'n sie damit Demut zeigen
oder einfach still genießen?
K.F. 1/08
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Karin Fluche 2008
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Primeln
Primeln blühen das ganze Jahr
von April bis hin zum März,
und auch im kalten Januar
erfreuen sie unser Herz.
Träumen keinen Wintertraum,
wenn andere Blumen schlafen.
halten Wacht am Gartenzaun,
die Primelchen, die braven.
1/08 K. F.
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kleine Sonnen- K.F. 2006
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Kleine Sonnen
Gelbe Blüten, kleine Sonnen,
sprechen mir von Lebensfreude
und von sommerlichen Wonnen.
Kleine Freuden, kleine Sonnen,
geben leichte Heiterkeit,
Blumen schenken und bekommen...
Kinderaugen, kleine Sonnen,
leuchten, wenn sie glücklich sind.
Lächeln, wenn die Träume kommen....
K. F. 7/07
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Winterlinge
Zwei Winterlinge aus dem Schnee
schauen ganz verschreckt,
denn eine kleine Frühlingsfee
hat sie geküßt und auch geneckt
und aus tiefem Schlaf geweckt.
Sie öffnen mühsam ihre Blüten
eine Stunde um die Mittagszeit,
schauen hoffnungsvoll nach Süden,
wo denn die warme Sonne bleibt.
-
Später noch am gleichen Tage
bleib ich wieder an der Stelle stehen.
Und was soll ich zu Dir sagen,
von den kleinen Winterlingen
ist jetzt gar nichts mehr zu sehen.
-
Sind sicher wieder eingeschlafen
in der Erde braunem Schoß,
warten auf den nächsten Kuß,
gut zugedeckt mit Laub und Moos.
Febr. 2006
--
Strahlengesicht

Sonnenblume – -
Auge des Sommers,
gelbes Strahlengesicht,
Du lächelst mich an,
drehst Dich heiter ins Licht.
Sonnenblume –
auf meinem Teller,
auf meinen Decken,
was willst Du mir sagen,
willst Du mich necken?
Sonnenblume –
Du stehst im Garten,
hier ganz dicht am Haus.
Scheinst auf mich zu warten,
siehst wunderschön aus.
K.F.Juli 06
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Bäume.../Büsche
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Alte Weide
Wie eine zierliche Frau
mit fliegendemHaar,
wo Glimmer aus Tau
drin verflochten war,
winkt eine Weide
mit gelblichen Zweigen.
Wir wissen beide,
das Jahr will sich neigen.
K.F. 12/07
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„Malers Palette“
Ich kenne eine „Maler-Palette“,
fachmännisch heißt sie „Persicaria.“
Trotzdem halte ich eine Wette,
dass meine noch nie in Persien war.
-
Ihr Zuhause war einst in Hessen,
ich brachte sie nach Magdeburg mit.
Sie wuchs und wuchs unterdessen,
ist schön und gesund, ringsherum fit.
-
In Hessen hieß sie „Painters Paletts“,
was zu der vagen Vermutung führte,
dass sie in England geboren ist
und jemand sie aus London entführte.
-
Malers Palette“malt bunt meine Welt
mit ihren Zweigen, den roten zarten,
dieser Busch, der mir so gut gefällt,
steht auf der Wiese in unserem Garten.
k. F. 10/07
---
Karin Fluche 2006
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Unsere Birke
Eine Birke vor dem Fenster steht,
wir tauften sie kühn „unsere“ Birke.
Schön, wenn der Wind von Süden weht,
zu ihrem und zu unserem Glücke.
-
Sie trug einst ein üppig grünes Kleid
bis zur Erde hingen Zweige hernieder,
in ihrer allerschönsten Zeit,
dann winkte sie uns zu,.. wieder und wieder...
-
Heute sieht „unsere“ Birke fast filigran aus.
Ihr Laub tanzt am Boden, sie verliert an Gewicht.
Kürbis, Kastanien – ein Herbstblumenstrauß...
Diamanten aus Wasser brechen das Licht.
-
Du sagtest noch eben in mein Gesicht
und matt winkt „unsere“ Birke herüber -,
War nicht eben noch heller das Licht?“
Amsel steckt müde den Kopf ins Gefieder...
9.11.06
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Quitten machen freundlich
Die Quitten es schon lange gibt, -
waren nicht immer sehr beliebt.
Apfelquitten, Birnenquitten,
und die japanischen, - das sind die dritten.
-
Wunderschöne, dicke, gelbe -
doch keine Art ist hier die selbe –
Sind das Birnen?, fragt der Laie.
"Nein“, doch er bittet mal um zweie.
-
Quitten schenken gesunde Kraft,
wenn Du ihre harte Schale
letztendlich überwunden hast.
Wohlgeschmack ist hier zu preisen
mit lauten Tönen oder leisen.
-
Diese Quitte, - wunderbar, -
sagt der Nachbar schon im Februar.
Im Garten spricht sich alles rum, -
man dreht nach diesem Baum sich um.
-
Und der Besitzer staunt –
und wundert sich:
Denn Leute, die er fast nicht kannte,-
lächeln nett und freundschaftlich. ---
10.06 - K.F.
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Rote Tulpen
---
Ein „Baum“-Jahr
Fast wie im Traum, unbeweglich und starr –
steht unser Baum im noch sehr jungen Jahr.
Er reckt dürre Zweige wie Finger empor
Ich könnte ihm glauben, daß er wohl fror.
-
Schon haben wir März, das Frühjahr naht,
der Baum treibt Knospen, klein und zart.
Er entfaltet nur langsam die zartgrünen Blätter,
beschützt sie förmlich vor unstetem Wetter.
-
Das Jahr schreitet voran und der Sommer kommt
die Wärme, der Regen dem Baum gut bekommt.
Er zeigt sattgrüne Blätter in all ihrer Pracht,
und über Nacht
sind winzige Früchtchen zum Leben erwacht.
-
In unserem Baum singt heute der Wind,
die Früchte am Zweig erwachsen jetzt sind.
Der Baum steht gebeugt unter schwerer Last,
und hast Du gesehen, - schon bricht ein Ast.
-
Süß duften die Früchte im Weidenkorb,
da liegen am Morgen -, -die Sonne schwach-rot,-
die gelb-roten Blätter tot unter dem Baum,
ein Nebelstreif fliegt, ein herbstlicher Traum.
-
Der Mensch beschneidet dem Baum noch die Zweige,
auf daß sich im Frühjahr das Blattwerk neu zeige.
Der Baum leidet still, sicher tut es ihm weh.
Sein Jahr ist vollendet und bald schon fällt Schnee.
K. F.2004
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Weihnachtstanne 2005
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Die Tanne
Eine Tanne stand lange im Waldesverbund,
sie war nur schon älter und an der Spitze nicht rund.
Warum mußte sie fallen im Morgenrot?
Als ein Spaziergänger sie fand, da war sie schon tot.
-
Was ist nun mit ihr, wo kommt sie jetzt hin ?
So fragt sich wohl mancher mit bänglichem Sinn:
- Warte nur, balde..-.
Und dann liegt sie auf Halde, ... für immer auf Halde ...
-
Eine Weihnachtstanne hingegen,
erlebt nur Freude und Segen,
Oh, Tannenbaum, oh Tannenbaum.
Er soll sich erfüllen, ihr Lebenstraum. -
Sie wartete lange und jetzt ist es soweit.
Bald nun ist Weihnachtszeit....
Herrliche Stunden in Prunk und Pracht.
Stille Nacht, Heilige Nacht.
Doch auch der Weihnachtstanne Leben
ist dieser nicht lange gegeben.
Ihr Ende ist in Bälde erreicht,
wenn Weihnachten wieder dem Alltag weicht. -
-
Unsere Weihnachtstanne, –noch ist sie grün,
sie will so gerne leben, sie will sich bemüh’n.....
Dann wird sie gelblich und schon etwas trocken,
ihr Atem geht rasselnd, schon etwas stockend–
-
Ein Flüstern der Tannen im Waldesverbunde -
Warte nur, balde...
Und am Morgen darauf, zur frühen Stunde,
da liegt sie auf Halde, ... für immer auf Halde...
Dez. 2003
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Jahreszeiten...
-
Winterbraut
Die Natur trägt ein Brautkleid,
makellos, weiß und unberührt,
es passt so gut in die Winterzeit,
Diamanten und Glitzer es ziert..
Blüten aus Eis am breiten Saum,
der Reifrock ist ganz weit gebreitet.
Ein wunderbarer Märchentraum,
als die Winterbraut vorübergleitet.
Jan. 2008 -
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Forsythienzeit - Frühlingszeit...
-
Apfelblüten-Schnee
Apfelblüten-Schnee schon im April
verstreut sich über Löwenzahn,
Fliederduft sucht sich ein Ziel,
wirft die Gefühle aus der Bahn.
-
Amseln rufen, suchen, finden sich,
wollen schon Familien gründen,
Apfelblüten-Schnee fällt über mich, --
Kastanien auch schon Kerzen zünden..
-
Zeit, mal wieder Zeit zu haben...
Vergissmeinnicht steht blau im Klee.
Herzen wieder schneller schlagen
im Frühlings-Apfelblüten- Schnee.
K.F. Apr.2007
-
Maiglöckchen-Zeit
---
Frühling im November
Winterjasmin blüht im November,
hat Ruhe sonst bis Februar.
Margarite und Kokarde,
Sommerblumen, wie ich meine,
sind bis September doch nur da .
Doch heute blühte wieder eine.
-
Es blüht wieder rot auch die Kornrade
und Primeln leuchten aus dem Laub.
Wolken schnell am Himmel ziehn’n
und unter unserem Rosenstrauch
blüht schüchtern eine Jungfer Grün,
das Schleifenkraut versucht es auch...-
-
Die Luft ist mild, der Himmel weint.
Schau her,
was sind das nur für Zeiten,
wenn November wie im Frühling scheint?
25.11.06
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Sommernatur
Lupinenpracht 2007
Oh, Du leichtbekleidete luftige Sommerzeit,
bist so schnell uns entschwunden,
trägst bald schon Stiefel zum Winterkleid,
für Monate, Wochen, Tage und Stunden.
-
Hast pünktlich getan, was manche erwarten,
doch jemand drehte am Zeiger der Uhr.
Ich sehe Dich lieber im grünen Garten,
leichtbekleidet, blumenbekränzt - Sommernatur.
31.10.06
---
Oktobertage
Herbstlaub - K.F. 10/07
Nebeltücher in den Bäumen,
buntes Laub spielt Ringelrein.
Märchenherbst, Zeit zum träumen,
Gesichter spiegeln sich im Wein.
-
Das es ein früher Winter werde,
erzählten mir zwei alte Damen.
Nüsse zahlreich auf der Erde.
Meisen suchen schon nach Samen.
-
Das Jahr wird alt auf seine Weise,
noch hält es hoch ein buntes Licht.
Schon denkt’s an seine Abschiedsreise
mit leichter Wehmut im Gesicht.
K. F. 10/07
---
Herbstblätter
Wenn märchenhaft Gestalten lauern,
die sich in Schleiernebel hüllen,
dann wird es nicht mehr lange dauern
und Herbstzeit wird das Land erfüllen..
-
Ich hob mir ein paar Blätter auf,
band eine lange bunte Kette.
Die Mühe nahm ich gern in Kauf,
denk an des Meisters Mal-Palette.
-
Schon Winterastern bunte Pracht -
doch schneller nun die Blätter fallen.
Ein Baum wird kahl in dieser Nacht
Ferne Stimmen lauter schallen.
K.F. 10/07
---
Karin Fluche 10/07
---
Stoppelfelder
Herbstlich leere Ackerflächen,
soweit das Auge reicht.
Wolken zieh‘n im kalten Wind,
am Himmel grau und weiß.
Alter Baum am Wegesrand
will sich zur Erde neigen.
Ein Band liegt in der Kinderhand,
die Drachen sollen steigen.
Sieben Löcher in der Runde,
der Wohnort einer kleinen Maus.
Vogelschwärme machen Krach,
geben sich vom Abflug Kunde --
Stoppelfelder liegen brach -
ruhen nun vom Jahr sich aus.
1.8.05
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Herbstzeit 2005/2006 - K.F.
---
Spät-Herbst
Der Herbst steht hoch in kahlen Zweigen,
Das Jahr neigt sich dem Ende zu.
Blätter spielen vereinzelt Reigen,
der Wind macht die Musik dazu.
-

Winterastern....sehen ganz vertrocknet aus
-
Tiere, die den Winter spüren,
suchen Schutz in Wald und Haus,
Winterastern, die noch blühen,
sehen ganz vertrocknet aus.
-
Der Wind bläßt stetig von Nord-Ost,
und die Sonne scheint nicht mehr.
Kommt jetzt bald der erste Frost
und über Nacht gar Schnee daher?
-
Kinder stell’n in diesen Tagen
schon mal den Stiefel vor das Haus,
denn die alten Leute sagen:
„Jetzt kommt bald der Nikolaus.“
Nov. 2003
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Vier Damen
Ich war neulich geladen
in einen Kreis von 4 Damen, -
die waren derart verschieden.
Ich habe es aufgeschrieben.
-
Osterglocken und Hyazinthen
-
Fräulein Viola Lenz war die jüngste der Damen
und sie nannte mit Grazie mir ihren Namen.
Sie war jung und lieblich, so zart ihre Hand
und in lockigen Haaren, da trug sie ein Band.
Das war aus Seide und von leuchtendem Blau,
dazu trug Pastell sie im Kleide zur Schau.
Ein Duft wie nach Veilchen
umschwebte sanft ihr Gesicht
und sie las, als ich kam, ein Frühlingsgedicht.
-
Rosen-Romantik
-
Frau Rose vom Sommer kam voll Schwung auf mich zu,
hatte umgarnt meine Seele im Nu,
sie war füllig und schön, hatte von jedem recht viel
und aus ihren Augen sprühte Lebensgefühl.
Sie trug vorwiegend rot, die Lippen, die Zehen,
und von ihrem Kopf sah ich Haare rot wehen.
Ein betörender Duft umgab ihre Figur,
sie war etwas Besonderes, - das Leben pur.
-
Frau Erika Herbst gab sich bescheiden,
sie war auch schon älter als die anderen beiden..
Etwas welk ihre Haut, - ein herabfallendes Blatt.
Ihr Rock schien rötlich und mal bräunlich-matt,
dazu gelbe Bluse mit grünen Tupfen,
Ich war plötzlich „depri“ und mußte husten.
Es umgab sie ein Duft wie von Laub und Erde,--
eine Ahnung, daß alles vergänglich bald werde.
-
Herbstzeit - Birnenzeit
-
Die alte Frau Winter mit schlohweißem Haar,
tat eisig und frostig und unnahbar.
Sie trug weißen Pelz, dazu grauer Hut.
Das machte sie blaß und es stand ihr nicht gut.
Ich fröstelte plötzlich und wollt‘ es nicht glauben,
als Schneeflocken tanzten vor meinen Augen.
Es roch wie nach Tanne im Kerzenlicht ---,
da rannen zwei Tränen aus dem alten Gesicht.
9.11.05
---
Winterzeit
---
November
5.45 Uhr
Der Tag sieht aus wie tiefste Nacht,
die Müdigkeit ist voll erwacht.
Künstliches Licht im ganzen Raum.
Noch brennen Lampen auf der Straße
und das ändert sich auch kaum
in absehbarem Maße.
7.15 Uhr
Bei Tagesdämmern aus dem Haus,
muß pünktlich sein und mich beeilen,
und manchmal frag ich mich derweilen:
Wer sieht um diese frühe Stunde
frisch und gut und blendend aus?
Schleiernebel, Regen rinnt.
In der Ferne weint ein Kind.
12.00 Uhr
Mühsam folgt der Tag der Mittagszeit,
die Sonne steht so fern und weit,
hüllt in Mattigkeit sich ein,
Traumgebilde, schwacher Schein?
14.00 Uhr
Geschafft, zwei Drittel von des Tages Müh‘n,
schon wieder sieht man Lampen glühen.
Und wieder kommt die Müdigkeit
jetzt schon zu dieser Tageszeit.
16.00 Uhr
Die Arbeitszeit neigt sich dem Ende,
trotz heißer Heizung kalte Hände.
Hör ich noch „Action“ oder „Power“?
Das wäre schon ein böser Witz
und ich bin ausgesprochen sauer.
16.30 Uhr
Auf dem Heimweg fallen kalte Tropfen,
den Schal muß man sich fester stopfen.
Heimlich überläuft mich kurz ein Schauer,
ich fühl' nur Dunkelheit und Trauer..
17.00 Uhr
Diese Stunde ist wie tiefste Nacht.
Wie hat man nur den Tag verbracht?
Kaffee schmeckt schal, die Butter ranzig.
8-Stunden-Tag von vierundzwanzig.
Novembertag oder dunkler Traum?
Zu unterscheiden war es kaum.
2000
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Weihnachtszeit
Ein Tag verfliegt im Dämmerschein,
kaum, daß er aus dem Schlaf erwacht.
Dezembertage, - Kerzenschein,
Schneeflocken fallen über Nacht.
-
Ja, wieder mal ist Weihnachtszeit,
ein Jahr verging im Handumdrehen,
schon steht der Weihnachtsmann bereit,
um von Haus zu Haus zu gehen.---
-
Fast schon ist ein Jahr vorbei,
die Glocken aus der Ferne klingen.
Weihnachtsmann, es ist soweit,
Du kannst uns die Geschenke bringen.
-
Was laut war, wird nun endlich leise...
Dunkelheit in Wald und Feld,
ein Jahr geht auf die Abschiedsreise---
Weihnachtszeit in aller Welt.
12/06 K.F.

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Jahreswechsel
Eine Stunde noch vor uns bis Mitternacht,
die Turmuhr geht vor, sie tut’s mit Bedacht.
Das alte Jahr wankt ängstlich schon hin und her,
denn es muß jetzt bald gehen, fürchtet sich sehr.
-
Und fragst Du wen nach den Vorsätzen
von vergangenen Jahren? -
Leider alles vergessen,
man kann nichts mehr erfahren. ---
-
Das neue Jahr steht wartend in offener Tür,
winkt lachend uns zu, der Welt - Dir und mir.
Es wird empfangen ganz königlich,
Neues Jahr, Wie wirst Du wohl sein?
- Gut – hoffentlich?
-
Und wieder neue Vorsätze im weinseligen Chor:
„Für’s neue Jahr, da nehm‘ ich mir vor,
...-„ich nehme mir vor,.....ich ... ich...
Und was wird davon bleiben?
Nichts, - sicherlich!.
31.12.05


