Herzlich willkommen
in meinen Träumen und Fantasien...
Ein Hauch von Romantik darf natürlich nicht fehlen sowie kleine Einblicke in meine "malerische" Seite...
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Rote Ranunkel - K.F.
In den Kissen der Nacht
ein Traum sich noch wiegt.
Der Morgen erwacht,
Traum wolkenwärts fliegt.
Der Tag läuft davon.
Was hat er gebracht?---
Ein Traum wartet schon
In den Kissen der Nacht.
Karin Fluche 5/09
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Vergessen
Als ich Dich im Traum erkannte,
obwohl ich Dich noch niemals sah,
und ich auch Deinen Namen nannte,
der morgens mir entschwunden war,
kramte ich noch viele Stunden
in meinen Fächern voll Gedanken, -
hab Dich doch nicht mehr gefunden, -
Schemen, die im Nichts versanken.
K.F. 11/08
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...Hausschuhe...
Hab heut nacht recht laut geträumt,
hab nichts gemerkt, hab es versäumt.
Doch mein Mann, im Schlaf gestört
Hat diesen Satz sofort gehört:
...„Hausschuh habe ich bei Dir vergessen“...
Er fand dies morgens recht vermessen.
„Du liegst ganz dicht an meiner Seite
Und besuchst zugleich noch and’re Leute.!“
Ich wußt’ nicht, was ich sagen sollte,
wenn ich’s auch könnte oder wollte...
Aus einem Wort wird leicht ein Krach
Und so schau ich lieber nach:
Die Hausschuh , brav und sehr adrett,
warten still vor meinem Bett.
K.F. 11/2008
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Sommersterne
Hohe Zeit der Sommersterne,
Mein Sinnbild für Unendlichkeit.
Venus blinkt aus weiter Ferne
So schön wie je zur Abendzeit.
Überm Haus der große Wagen, -
er steht schon eine Weile hier.
Weiterfahrt an diesen Tagen
Im Morgengrauen gegen Vier.
Weiches Rauschen aus der Ferne
Ist Wie Musik aus einem Traum.
Es ist Zeit der Sommersterne,
wo Wünsche ziehen in den Raum.-
K.F. 7/08
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Chrysanthemen - K.F.
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Wiedergefunden...
Als ich heute nacht erwacht,
stand der Mond im Fensterrahmen.
Da hab ich an ein Bild gedacht,
an ein Bild in altem Rahmen,
das ich schon irgendwo geseh’n.
Unbekannt des Malers Namen,
ich wußte nur, es war sehr schön.
Ich verträumte viele Stunden
bis der Morgen nach mir schaute.
Mond war lange schon verschwunden,
als meinen Augen ich nicht traute:
An weißer kahler fremder Wand
das Bild, das ich verloren glaubte...
Sacht berühr’ ich’s mit der Hand.
K.F.7/08
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Perlentraum
Tausend Perlen steigen auf,
scheinen irgendwie zu leben.
Träume nehmen ihren Lauf
und Gedanken schweben...
Lichtgestalt im Perlenkleid,
schwebt hinter Gläserwand,
Märchenfee aus alter Zeit
Setzt sich auf meine Hand.
Dieser Traum, den ich erfuhr,
war vielleicht doch Wirklichkeit...
Ich fand eine Perlenschnur
im leeren Glas zur Morgenzeit.
K. F. 4/08
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Himmelsspuren
Bleistiftzarte weiße Spuren
ziehen endlos sich ins All.
Himmelszüge, die hier fuhren,
über Schienen ohne Zahl
haben längst ihr Ziel erreicht.
Regentropfen fallen nieder
Und der Wind geht leicht.
Wolken fliegen schon zu Tal.
Nächster Tag und erster Flieger -
mit Himmelsspur nach überall.
K.F. 2/07
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Mein Alpenveilchen blüht jedes Jahr...
K.F. 2008
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Verlorenes Bild (Tagtraum)
Traumähnliches Bild vor dem Gesicht,
als wär’ es vor langer Zeit geschehen,
funkelnde Klingen im Nachmittagslicht,
Reiter zu Pferde, Kreuzfahnen wehen.
Um das Gesehene mir festzuhalten,
lagen Stift und Papier schon bereit,
wollt' eine Skizze mir gestalten,
als leider Besuch kam zu dieser Zeit..
Später war alles bereits verwaschen,
Erinnerung hatte kaum ein Gesicht.
Bruchstücke wenig noch zu erhaschen -
Ich hatte nur Worte für ein Gedicht.
1/08 – K.F.
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Traumwelt
Eben noch ganz hell und wach,
als Dunkelheit den Tag erfasst.
Gedanken wandern in die Nacht...
von Freude, Kummer, Liebe, Last.
Wandeln schon in Bilder sich,
die leise kommen und sich drehen.
Sind verständlich nur für mich.
Morgenstunde,- Träume gehen.
K.F. 1/08
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K.F. - bunte Winterastern
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Jungfrau und Orion
Es war dereinst vor langer Zeit,
der Himmel fast noch unberührt,
als eine Maid im weißen Kleid,
ein Herzgefühl in sich verspürt.
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Der wilde Jäger Orion
hat Herz und Seele ihr geraubt.
Er ging damit nicht sorglich um,
wenn man der Sage glaubt.
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Sie sprach mit niemand mehr,
kam schnell um den Verstand.
Sie weinte sich die Augen leer
und starb durch eigene Hand.
-
Zu den Sternen strafversetzt
mit seinem Hund zur Seite,
damit er niemand mehr verletzt,
schaut Orion ins Weite.
K. .F. 11/07
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Mond
Mond beleuchtet freundlich das kleine Dorf,
über Wiesen, Felder, Ställe und Hof.
Mond betrachtet gütig die Schlafenden,
lebt in den Träumen der Erwachenden.
Mond zählt die Sterne am Himmelszelt,
dass in dunkler Nacht kein einziger fehlt.
Mond, Deine Augen schauen mich an,
geheimnisvoll nah, doch unendlich fern.
K.F. 8/07
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K.F. 6/07
Traumlicht
Ein sanftes Licht in dunkler Nacht,
das beruhigt unendlich,
wenn man plötzlich erwacht,
aus einem angstvollen Traum.---
Doch alles ist warm und so vertraut,
dieses Licht macht es kenntlich.---
Ein leiser Wind singt schläfrig im Baum,
er trägt langsam Dich fort---
in einen schöneren Traum.
K.F. 6/07
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Schmetterlings-Fantasie 9/07 - K.F.
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Wolkenland
Ich reise manchmal in ein Land
durch die Gespinste in den Bäumen.
Es heißt für mich "Wolkenland"
und liegt irgendwo in meinen Träumen.
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Berge und Täler, unendliche Weiten,
dazwischen das Blau, ein tiefes Meer,
ein Land aus geträumten Zeiten -
fantastische Inseln, wo kommen sie her?
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Hochzeitsfest unterm Regenbogen,
der Schleier der Braut flog eben vorbei,
der Wind hat ihn ihr vom Gesicht gezogen,-
Wolkenland..., Erde, Frühling und Mai.
Maiglöckchen
K.F. 5/07
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Kleine grüne Männlein...
Regenschauer unter Sonnenschein
lässt mich auf Regenbogen hoffen.
Denn eine Brücke könnt’ er sein... -
Der Fantasie steht eine Türe offen...-
für grüne Männlein, winzig klein...
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Tatsächlich, - Regenbogen spannt
sich in großen halben Runden
vom Himmel bis ins Erdenland.
Doch zu weit der Weg in zehn Sekunden
auch für Männlein grün am Himmelsrand.
K.F. 17.1.07
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Margariten - K.F.
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Blütenblätter zupfen..
Blütenblätter zu zupfen vom Rand ihrer Mitte,
war früher schon üblich, auch heute noch Sitte.
Sich Antwort erhoffen auf Liebesfragen –
Die Blume soll’s sagen: ---
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Eins, zwei drei...
Das ist mir nicht einerlei:
Liebst Du mich? Oder auch nicht?
Vier, ... fünf, sechs und sieben...
Es ist doch ganz klar, dass wir uns lieben.
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Ich zupfte gerade Blütenblatt Acht...,
da bin ich erwacht
und ich wußte sofort:
Ich habe im Traum an Dich gedacht.
K.F.1/07
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Orientalische Fantasie I - K.F.
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Orientalischer Traum
Ich liege halb wach, halb träumend,
im grünen Schatten unter den Bäumen.
Meine Augen suchen ein verschwommenes Ziel.
In den Zweigen tönt leise ein Bambus-Klangspiel.
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Heiß weht der Wind, hüllt mich schleierhaft ein,
als ich einschlief und träumte, im Orient zu sein.
Tempelmusik wie aus 1000 und einer Nacht,
fremd und melodisch, lieblich und sacht.
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Ich sah Bilder aus vergangenen Epochen,
braunhäutige Menschen, die zu mir gesprochen,
Seltsame Sprache drang in mein Ohr,
doch auch vertraut kam sie mir vor.
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Bunte Städte, verhüllte Gesichter,
Mönche, Moscheen und Fackellichter.
Elefanten, Kamele und schwarze Reiter.
Heiß war der Sand, fremd die Begleiter.
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Als ich erwachte, tanzt Wind in den Zweigen,
als wollten sie sich höflich vor mir verneigen.
Ich schau ihnen zu, fast such‘ ich den Traum -
Das Klangspiel tönt leise im Apfelbaum.
Juli 2005
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Blauer Traum
Dem allgemein praktizierten Bestreben
per Flieger in südliche Länder zu schweben,
sind wir in diesem Jahr mit Erfolg ausgewichen,
haben stattdessen unsere Laube gestrichen.
Mit Farben, die sie im Süden haben,
in Weiß natürlich und Blau - „Enzianfarben“,
wie die Häuser auf Inseln unter dem Wind,
die griechisch und spanisch und südlich sind.—
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Ich lag dann im Schatten unseres Flieders
und Vögel der Heimat sangen uns Lieder.
Ich hatte auch etwas Kühles zum Trinken,
da sah ich über mir Palmen schon winken--
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Doch eines fehlte,- und das fehlte doch sehr:
Südländische Klänge und südliches Meer.
Ein blauer Traum, so kam es mir in den Sinn. -
Das Meer bleibt im Süden, gehört eben dahin.
18.11.06
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Der Flaschengeist
Ich sah eine Flasche an einem Stand
und schon lag die Börse in meiner Hand...
"Nur eine Vase" – so dachte ich,
ganz realistisch, - jawohl, sicherlich...
Doch ich musste es haben,
dieses Gebilde in orientalischen Farben. ---
...ich mußte es haben...
Und ich könnte mir denken,
dass in ihr aus 1000 und einer Nacht
ein Geist eine Nacht hat verbracht.-
Doch der Geist , wo ging er hin, wo kam er her,
denn als ich sie drehte, war sie jedenfalls leer...
13.6.06
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Noch einmal etwas vom "Flaschengeist...."
Ich malte noch ein Bild von der Flasche
in orientalischen Farben. ---
So viel Aufwand - für „nur“ eine Vase -
wird mancher sich fragen...
Ich stellte noch eine gelbliche Blüte hinein,
passend zu ihr, nicht zu groß, nicht zu klein ---
Nun, - das Geheimnis der Flasche
bleibt uns wohl für immer verborgen.
"Ob sie wohl jemals wirklich eins hatte? "-
Das ist die Frage, das macht mir Sorgen... "
10.06
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Margariten II K.F.
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Betrachtung eines Bildes
Ein kleines Bild hängt an einer Wand,
voll Poesie, gemalt von unbekannter Hand.
Das Bild ist alt, hat viele Narben im Rahmen,
es ist nicht signiert, hat auch keinen Namen. –
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Ein warmer Sonnenstrahl streift gezielt
ein größeres Kind, das am Fußboden spielt.
Auch ein kleiner Hund ist mit dabei,
eine Wanduhr mit Blumen zeigt Viertel nach Drei.
-
Auch die Mutter ist nah, sie lächelt verhalten,
sie wird im Arm ein Baby sanft halten.
Das Kind sie behutsam und zärtlich wiegt
und wie es scheint, singt sie leise ein Lied.
-
Weiße Gardinen sich etwas bauschen,
das Kornfeld vorm Fenster,
fast hört man es rauschen.
Wärme und Ruhe den Raum erfüllt.
Ich fühl’ mich berührt. Ein bezauberndes Bild.
6./06
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Herbstliche Fantasie
Mittagsdunst und Essenschwaden.
Der alte Wetterhahn sitzt auf dem Dach.
Er macht das schon seit vielen Jahren,
und über längst vergangene Zeiten
denkt er voller Wehmut nach.
Da rutscht unter ihm ein Ziegel
und er gleitet auf dem Wind
mit weit gespanntem offenen Flügel.
Ach, er freut sich wie ein Kind.
Letzte Vögel lassen grüßen,
winken ihm, sich anzuschließen. -
Ja, er will nur immer fliegen,
fliegen hoch im Wind,
fliegen über weite Felder.....,
die jetzt Stoppelfelder sind.
1.8.05-K.F.
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Herbstkorb - K.F. 2006...