Die Königin der Blumen,
die Rose,
empfängt Sie auf dieser Seite und sagt "Herzlich willkommen".
"Frau Königin, Ihr seid die Schönste im ganzen Land"...
Mit diesen Worten aus dem bekannten Märchen "Schneewittchen" möchte ich Sie einstimmen auf meine Rosen-Gedichte und -Bilder,die ich hier für Sie zusammengetragen habe. Fremd-Autoren sind, soweit bekannt, namentlich ausgewiesen.
Rosengesicht 2010
Ein anderes „Heideröslein“
Im Wald, im grünen Moose
blühte frei die wilde Rose.
Unermüdlich trieb sie Knospen,
die von allen Zweigen sprossten,
voll süßem Duft und schön gefüllt.
Was für ein wunderbares Bild!
Ein Mensch kam her mit flinker Hand,
der ohne Sinn und Sachverstand
in seinen Garten sie versetzte,
und sie dabei noch verletzte.
Wie war sie traurig, hilflos, schlapp
und hundert Blüten fielen ab...
Karin Fluche
...
Kennen Sie eigentlich noch die alten Poesie-Album-Sprüche, in denen Rosen eine wichtige Rolle spielen, wie z.B.: "Sei wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und fein und nicht wie die stolze Rose, die immer bewundert will sein!" oder "Rosen, Tulpen, Nelken, - alle Blumen welken, aber nur die eine nicht, die da heißt Vergiß-mein-nicht." (Unbek. Verf.)
Rosen begleiten auch sehr viele Liebeslieder wie z.B. von Roy Black: "Endlich wieder Rosenzeit,"; "Weisse Rosen aus Athen" besingt Nana Muskouri; Alter Schlager: "Dunkelrote Rosen schenkt man schönen Frau'n"... - Interpret leider nicht bekannt, usw.
Karin Fluche
Sinnspruch von Wilhelm Busch:
"Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raupen und Blattläuse, damit er's nicht verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten."
Zarte Rose welkt,
die Blätter noch grün –
ihre Zeit war zu kurz,
um voll zu erblüh’n.
Die Knospe am Stiel
Erwacht zum Leben –
Jeden Tag schöner,
Um Freude zu geben.
Karin Fluche 6/09
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Zu Pfingsten
Pfingstrosen-Schönheit
Im fülligen Kleid
Pünktlich zum Fest
Bewundern sich lässt.
Süß-sinnlicher Duft
Strömt durch die Luft
Aus Parks und Gärten
auf Plätze und Straßen.
Pfingstrosen-Blätter
Bei Regenwetter
Hoch fliegen im Wind,
weil sie abgeblüht sind.
Karin Fluche 5/09
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Schneerosenzeit - K.F.
Schneerosenzeit
Kühle Tage, so milchig-verhangen,
mit Regenschleiern, die sie umfangen.
Schneereste kleben am Winterkleid,
Sind aber Beginn der Schneerosenzeit.
Mutter Natur schläft ruhig und sacht,
wenn Schneerosen blühen, lange erwacht..
Schneerosen-Schönheit in kalter Welt,
so hat das der Himmel für sie bestellt. --
Ein jeder freut sich, wenn er sie sieht,
ein Frühlingsahnen zieht ins Gemüt..
Karin Fluche 2009
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Eine Rose aus Papier...
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aus dem Jahr 2008
Seidenrose
Vor wenigen Tagen, da wünschte ich mir
Eine Rose, so rot, aus Seidenpapier.-
Auf dem Markt, so war mir bekannt,
gab es Seidenrosen an einem Stand..
Ich hatte die schönste gleich ausgewählt,
die mir schon lange im Strauß gefehlt.
Du wolltest mir mutig eine „erschießen“,
weil sie sich anders nicht kaufen ließen.
Kühn legtest Du an das Luftgewehr...
Treffer –„Hier, Deine Rose, bitte sehr“.
Ich lachte Dich an, war voller Glück
Du sahst mich an und lachtest zurück.
Die schöne Rose, ich zeigte sie jedem,
der auf uns zukam, so ist das im Leben.
Eine Stunde verging, ein Kind kam gerannt,
stieß gegen die Rose in meiner Hand.
Die Rose am Boden, für immer entzwei,
geknickt, zerbrochen, nicht mehr wie neu.
Ich wischte mir ab eine heimliche Träne,
für die ich mich auch heute nicht schäme.
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Du kauftest mir noch hier an der Elbe.
Eine Rose, ne’ echte, eine zart-gelbe.
Im Licht schien sie rot, so kam es mir vor.
Doch sie war nicht dieselbe, die ich verlor..
K.F. 2/09
...
...vom Wind zerzaust, zerrupft
...
Eine Rose war dabei,
als sie sich damals trafen.
Zufall lenkte diese Zwei
Ins Abendrot am Hafen.
Eine Rose war dabei
als sie sich öfter trafen.
Ob es wohl für immer sei?
Nachmittagslicht im Hafen.
Eine Rose war dabei ---
als sie zuletzt sich trafen.
Er ging fort so gegen Drei,
in den Nebel überm Hafen.
K.F. 9/08
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kleine Rosen, Nelken, Lavendel
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Rosen und Liebe
Was haben Rosen mit Liebe gemein? -
Eine kann ohne die andere nicht sein.
Rosen mit Liebe jemand zu schenken,
voller Wärme an andere zu denken...
Liebe kann ohne Nähe nicht glühen,
Rose kann ohne Wärme nicht blühen.
K.F. 6/2008
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Rosenknospen
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Rosenfest 
Frau Ingeliese Rose-Rest
lud ein zu einem Rosenfest,
da Rosenzeit gekommen war,
mit Blüten, einfach wunderbar.
Familien, Kinder, alte Damen,
alle, alle – die hier kamen,
trugen bei zur Rosenschau, -
im Rosenkleid Frau Oberhau.
Rosen selbst – Du meine Güte
Zierten auch die Sommerhüte
und der Hund von Opa Paul
trug eine Rose gar im Maul.
Gartennachbar Überschlau
kam mit „Röschen“, seiner Frau.
Ihre Schulter, zur Verzierung,
trug eine Rosen-Tätowierung.
Eine Dame, um halb-drei,
tanzte bauch- und nabelfrei.
Sie trug keinen gold'nen Ring
dafür einen Rosen-Piercing.
Geheimrat Otto Lose-Fest,
der aus einem kleinen Nest,
schenkte eine Kaffeedose,
verziert mit einer Heckenrose.
Eine von den ält'ren Damen
Zeigte Rosen, die im Rahmen,
sie malte diese in der Früh
mit Buntstift und mit großer Müh.
Rosenlikör und Rosenwein
Schmeckten heut besonders fein.
Mancher Gast, dem das gefiel,
trank dabei ein Glas zuviel.
Onkel Fritze, der verschnupft,
sich häufig an der Nase tupft,
tut dies mit einem Rosen-Tuch,
spricht bereits von „Luch und Truch“.
So könnt' man endlos Rosen zählen
Und die schönste dann erwählen
Wie die Rosen auf dem Dekollete’
Der Fischerin vom Bodensee.
Zu Ende geht das Rosenfest
Bei Ingeliese Rose-Rest
Es lässt auf Wiederholung hoffen,
der Termin jedoch bleibt offen.
K.F.6/2008
Anmerkung:
Es handelt sich hier um eine "ausgedachte" Begebenheit.Namen und Ähnlichkeiten von Personen wären rein zufällig.
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Rosentopf - K.F. 2008--- (Mischtechnik)
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Rosen-Wunder
Zwei Rosen blühten wunderbar
wie man es nur ganz selten sah
in tiefem Rot und zartem Rosa
dicht an dicht in Oberfrohna.
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Eines Tages, voller Eifersucht,
für Farbe, Schönheit oder Duft.-
schlug eine scharfe Dornenhand
der anderen an den Kopfesrand.
-
Da trat aus angestammter Ecke
vor sie hin ein blauer Recke,
der Ritter“Sporn“ - mit Eleganz
„Meine Damen,- Containance“!
-
Und von jeder Rose eine Ranke,
um zu beenden das Gezanke,
legte er mit güt’gem Blicke
sie Hand in Hand in ihre Mitte.
-
Ein Mädchen kam der Liebe wegen
im nächsten Jahr bei Sommerregen.
Als sie fürwahr ein Wunder sah:
Einen Rosenbusch in rot und rosa.
K.F. 2/08
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Karin Fluche 2007
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Die Stolzen und Schönen...
Rosen, Lilien , Gladiolen
Ehre für den Garten holen,
hier aufzufallen ist ihr Ziel,
sind stolz und ohne Mitgefühl-
für Stiefmütterchen und Primeln,
Veilchen oder Glückskleezwiebeln.
Vergissmeinnicht und Margariten
fügen streng sich diesen Sitten –
als Blumenfußvolk irgendwie.
Doch Rosen, Lilien, unbestritten -
sind halb so schön, ganz ohne sie.
K.F. 3/2008
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...voll erblühtes Gesicht K.F. 2008
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Rose vom Vorjahr
Ich kenne eine Rose
vom vergangenen Jahr.
Ich besuche sie gerne.
Und beug ich mich zu ihr,
dann berührt sie mein Haar.
Regentage...
- nachts kaum Sterne.
-
Sie wurde spät noch geboren -,
die Tage schon kühl
und verschwommen die Sicht.
Dann stand sie lange Zeit still.
Was sollte nun werden?
Sie wusste es nicht.
-
Dann hat sie entschieden,
zeigt Rot im schmalen Gesicht.
Ich berühre sie manchmal
und sie berührt auch mich.
Die Rose blüht noch immer --
4 Monate später im Januarlicht..
K.F. 1./07
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Rosen-Romantik 2003 K.F.
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Rosenzeit
Rose in Weiss, wie frischer Schnee.
Sei herzlich bedankt bei Kuchen und Tee.
Romantik in Rosa – Bezaubernder Duft
Du, nur Du - es von überall ruft.
Rosen der Liebe wie dunkler Samt,
Stimmen des Herzens, ein zärtliches Band.
.
Vertrocknete Rosen, es blutet ein Herz.
Rosen voll Stacheln in einem März.
Rose „Verzeihung“ spricht zu Dir in Gelb,
Herzen voll Freude. Es leuchtet die Welt.
K.F. 9/2007
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Rosenzeit - K.F. 2007
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See-Rosen im Winter
In diesen Tagen am Elbufer zu stehen,
das ist Romantik pur, ganz wunderschön.
Schleierhaft fern, von der Sonne umhüllt,
zeigt sich der Dom, gemalt wie ein Bild.
-
Und von der Johannes-Kirche ganz schwach
ist sichtbar das runde grünliche Dach.
Im schwarzen Wasser zu unseren Füßen,
da hört man es rauschen, gurgeln und fließen.
-
Eisschollen aus dem Reich der Phantasie,
wie See-Rosen auf Teichen, so scheinen sie.
Sie treiben voran, vereinigen, trennen sich
und auf mancher, da sonnen Entenpaare sich.
-
Sie fahren vielleicht mit bis Hohenwarthe,
das ist heute gratis, ganz ohne Karte.
Dann steigen sie aus, schwimmen an Land
und watscheln weiter zu Fuß – Ziel unbekannt.
3.2.06
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"gestickte" Rose K.F. 2008
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Von Pflaumen,Rosen,...Aprikosen
Im Gärtchen unterm Baume
saß sie und aß von einer Pflaume,
die sie soeben pflückte
von eben diesem Baume.
-
„Zum Zeichen meiner Liebe
sprach er und wollte sie liebkosen:
„Dort bei der Fliederhecke,
da pflück‘ ich Dir drei Rosen“.
-
Er ging in kurzen Hosen,
das Wetter ließ es zu,
doch Stacheln an den Rosen,
die stachen kräftig zu
-
In schmerzerfüllten Posen
kehrt er zu ihr zurück.
In der Hand die Rosen
und hoffend auf sein Glück.
-
Die Schöne, wie im Traume,
sah fragend zu ihm auf,
nahm das Bild des Schmerzes
gar heiter in sich auf.
-
Zu seinem Seelentroste
bot sie ihm an die Pflaumen,
auf daß er davon koste.
Er sah es mit Erstaunen.
-
Pflaumen für die Rosen,
oh welcher Weltenschmerz,
Er ißt doch nur Aprikosen!
Es brach ihm schier das Herz.
-
Da ist er weggegangen,
es hat sich nicht gelohnt.
Sie hat was andres angefangen.
Rot blühte nicht die Liebe,
rot blühte nur der Mohn..
K. F. 2004
K.F. 2009
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2010